Category Archives: Marketing

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Inbound – Methodik

 


So machen Sie aus Fremden Kunden und Fürsprecher für Ihr Unternehmen.

Die bewährte Methodik für das digitale Zeitalter

Seit 2006 ist Inbound-Marketing die effektivste Marketingmethode für Online-Geschäfte. Anders als das gute alte Outbound-Marketing, bei dem man mit klassischen Anzeigen und durch den Kauf von E-Mail-Adressen versuchte, Leads zu generieren, konzentriert sich das Inbound-Marketing auf die Schaffung hochwertiger Inhalte. So ziehen Sie Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen und führen die Kunden zu genau den Produkten, die sie wirklich suchen. Dank der auf die Interessen Ihrer potenziellen Kunden abgestimmten Inhalte schaffen Sie auf ganz natürliche Weise Inbound-Traffic – und damit Interessenten, aus denen Sie im Laufe der Zeit zufriedene Kunden generieren werden.

Zur Interpretation der Grafik

In der oberen Reihe stehen die vier Aktionen Interesse wecken, potenzielle Kunden gewinnen, Geschäfte abschließen und Begeistern. Sie dienen dem Inbound-Unternehmen dazu, Besucher und Leads zu generieren, um schließlich Kunden zu gewinnen. In der unteren Reihe stehen die Tools, mit denen die Unternehmen diese Aktionen durchführen. (Beachten Sie bitte, dass die Werkzeuge unter der Aktion aufgeführt sind, bei der sie erstmals benutzt werden, doch kommen sie nicht ausschließlich dort zur Anwendung! Verschiedene Tools wie etwa E-Mails können in der Methodik auf mehreren Stufen eine grundlegende Rolle spielen.)

WOFÜR STEHT INBOUND?

Teilen ist Beziehungspflege. Im Inbound-Bereich geht es darum, Inhalte zu schaffen und sie mit der Welt zu teilen. Dabei werden Inhalte gezielt so gestaltet, dass sie Ihre idealen Kunden ansprechen, sie auf Ihr Geschäft aufmerksam machen und dafür sorgen, dass sie wiederkommen.

Zentrale Themen:

  • Content-Erstellung: Sie generieren gezielt Inhalte, die auf die grundlegenden Fragen Ihrer Kunden eingehen und ihre wichtigsten Bedürfnisse befriedigen und teilen diese Inhalte großflächig.
  • Lifecycle-Marketing: Sie machen sich die Erkenntnis zunutze, dass der Kunde in der Interaktion mit Ihrer Firma verschiedene Phasen durchläuft, und dass jede dieser Phasen unterschiedliche Marketingaktivitäten erfordert.
  • Personalisierung: Mit wachsendem Wissen über Ihre Leads können Sie Ihre Botschaften zunehmend besser auf die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Kunden abstimmen.
  • Multi-Kanal: Inbound-Marketing macht sich genau die Kanäle zunutze, die Ihre potentiellen Kunden gern verwenden.
  • Integration: Ihre Publishing- und Analytics-Tools greifen perfekt ineinander. So können Sie sich darauf konzentrieren, zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort den richtigen Content zu veröffentlichen.

Marketing, dass die Leute mögen.

Wenn Ihr Content zur richtigen Zeit am richtigen Ort veröffentlicht wird, ist Ihr Marketing für Ihre Kunden nicht störend, sondern nützlich und hilfreich. Marketing, das die Leute mögen.

Eine neue Methodik 

Die neue Inbound-Methodik deckt auf dem langen Weg vom Lead zum Kunden jeden einzelnen Schritt ab – alle Tools und jede Lifecycle-Phase. Es versetzt Marketer in die Lage, Interesse zu wecken, potenzielle Kunden zu gewinnen, Geschäfte abzuschließen und Fürsprecher zu begeistern. Die neue Methodik setzt die Tatsache um, dass Inbound-Marketing nicht einfach nur geschieht, sondern von Ihnen gemacht wird – und zwar indem Sie Tools und Anwendungen benutzen, die Ihnen dabei helfen, Inhalte zu generieren und anzubieten, die genau die richtigen Leute ansprechen und zwar am richtigen Ort und zur richtigen Zeit – also Ihre Buyer-Personas über die geeigneten Kanäle in den passenden Lifecycle-Phasen.

Abschluss

Gerade im Inbound Marketing geht es viel um eine persönliche Ansprache und die Pflege von Beziehungen. Deswegen ist Inbound Marketing eine Langzeitinvestition und kann nicht als alleinstehendes Instrument eingesetzt werden. Es ist ebenfalls weniger kostenintensiv und der ROI ist einfacher zu berechnen.

Möchte man sein Unternehmen nach Inbound Marketing ausrichten, dann muss einem bewusst sein, dass es nicht nur ein kleiner Teil des Marketings ist sondern eine komplette Unternehmensstrategie. Jede Abteilung muss sich nach dem Pull-Prinzip ausrichten, damit der Gesamteindruck nach außen vollständig ist. Wenn man es schafft diesen Prozess in ein Unternehmen zu integrieren, dann kann man eine Marke aufbauen die Emotionen, Beziehungen und Loyalität vereint.

BEGEISTERN

Wir wollen nicht einfach nur Traffic auf Ihre Website bringen, wir wollen den richtigen Traffic. Wir wollen die richtigen Leute erreichen, bei denen es am wahrscheinlichsten ist, dass sie zu Leads und schließlich zu zufriedenen Kunden werden. Aber wer sind die „richtigen Leute“? Sie sind die idealen Kunden – man nennt sie auch Zielpersonen oder Buyer-Personas. Buyer-Personas sind rundum das Idealbild dessen, wie unsere Kunden wirklich aussehen und zwar in jedweder Hinsicht. Sie stehen für Ziele und Herausforderungen sowie Schwächen und gängige Einwände gegenüber Produkten und Leistungen. Außerdem geben sie Auskunft über die persönlichen und demografischen Informationen, die alle Mitglieder der betreffenden Kundengruppe miteinander teilen. Kurz – sie sind die „richtigen Leute“, mit denen Ihr gesamtes Geschäft steht und fällt.

Dies sind einige der wichtigsten Werkzeuge, um die richtigen Besucher auf Ihre Website zu bringen:

  • Blogging: Aller Anfang des Inbound-Marketings ist das Blogging. Ein Blog ist mit Abstand der beste Weg, um Besucher auf Ihre Website zu lenken. Damit die richtigen potentiellen Kunden Sie finden, müssen Sie informativen Content generieren, der diese Menschen anspricht und ihre Fragen beantwortet.
  • Social Media: Sie müssen bemerkenswerten Content und nützliche Informationen in den sozialen Medien teilen, mit Ihren potentiellen Kunden in Verbindung treten und Ihrer Marke ein menschliches Gesicht geben. Werden Sie in den Netzwerken aktiv, in denen Ihre idealen Käufer ihre Zeit verbringen.
  • Keywords: Ihre Kunden beginnen ihren Kaufvorgang online. Dazu benutzen sie in der Regel eine Suchmaschine, um sich zu informieren. Sie müssen also dafür sorgen, dass Sie bei ihrer Suche an prominenter Stelle erscheinen. Hierzu müssen Sie die Keywords sorgfältig und analytisch auswählen, Ihre Seiten optimieren, Content generieren und Links im Umfeld der Begriffe einrichten, nach denen Ihr idealer Kunde sucht.
  • Seiten: Sie müssen Ihre Website optimieren, um Ihre idealen Kunden anzusprechen und mit ihnen zu kommunizieren. Verwandeln Sie Ihre Website in eine hilfreiche und interessante Informationsquelle, um die richtigen Personen zu einem Besuch auf Ihren Seiten zu animieren.

INTERAKTION

Sobald Besucher auf Ihrer Website sind, ist Ihr nächstes Ziel, diese Besucher in Leads zu verwandeln, indem Sie ihre Kontaktdaten einholen. Sie brauchen zumindest ihre E-Mail-Adresse. Kontaktangaben sind im Online-Marketing bares Geld. Wenn die Besucher diese wertvolle Währung freiwillig herausgeben sollen, müssen Sie ihnen dafür etwas bieten. Die „Bezahlung“ erfolgt in Form von Content wie E-Books, Whitepapers oder Ratschläge – Hauptsache, die Information ist für jede einzelne Ihrer Zielpersonen interessant und wertvoll.

Zu den wichtigsten Tools für die Umwandlung von Besuchern zu Leads gehören:

  • Calls-to-Action: Calls-to-Action sind Buttons oder Links, die Ihre Besucher dazu anregen, eine Handlung auszuführen – etwa wie „Whitepaper herunterladen“ oder „Am Webinar teilnehmen“. Wenn Sie zu wenige oder nicht ausreichend ansprechende Calls-to-Action nutzen, generieren Sie auch keine Leads.
  • Landing-Pages: Wenn ein Besucher auf Ihrer Website einen Call-to-Action anklickt, dann sollte er auf eine Landing-Page geleitet werden. Eine Landing-Page ist eine Seite, auf der das Angebot eines Handlungsaufrufs umgesetzt wird. Hier machen Ihre potentiellen Kunden Angaben, die Ihr Verkaufsteam dazu verwenden kann, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Wenn der Website-Besucher auf Landing-Pages Formulare ausfüllt, wird er normalerweise zu einem Lead, einem Kundenkontakt.
  • Formulare: Damit Besucher zu Leads werden, müssen sie ein Formular mit ihren Angaben ausfüllen und absenden. Optimieren Sie Ihre Webformulare so, dass dieser Schritt so einfach wie möglich gehalten wird.
  • Kontakte: Verfolgen Sie die von Ihnen konvertierten Leads mithilfe einer zentralen Marketing-Datenbank. So können Sie jede Interaktion auswerten, die mit Ihren Kontakten stattfindet – egal, ob per E-Mail, Landing-Page, über Social Media oder auf sonstige Art und Weise. Und Sie können Ihre künftigen Interaktionen optimieren, um effektiver das Interesse Ihrer Zielpersonen zu wecken, potenzielle Kunden zu gewinnen, Geschäfte abzuschließen und für Begeisterung zu sorgen.

ABSCHLUSS

Sie sind auf dem richtigen Weg. Sie haben das Interesse der richtigen Besucher geweckt und die richtigen Leads gewonnen. Doch nun müssen Sie diese Kundenkontakte in Kunden verwandeln. Wie können Sie dieses Kunststück am effektivsten vollbringen? In diesem Stadium können verschiedene Marketing-Tools helfen, zum richtigen Zeitpunkt richtige Leads zu guten Geschäften umzuwandeln.

Zu den Tools für die Kundengewinnung gehören:

  • Lead-Scoring: Sie haben die Kontakte, aber woher wissen Sie, welche dieser Leads reif für ein Gespräch mit Ihrem Verkaufsteam sind? Durch die Verwendung einer numerischen Lead-Bewertung der Verkaufsreife eines Kundenkontakts hat das Rätselraten ein Ende.
  • Email: Was tun Sie, wenn ein Besucher auf einen Call-to-Action klickt, ein Formular auf einer Landing-Page ausfüllt oder Ihr Whitepaper herunterlädt – aber trotz allem noch nicht kaufen will? Eine Reihe von E-Mails mit nützlichem, maßgeblichem Content kann Vertrauen zu potentiellen Kunden aufbauen und dazu beitragen, ihre Kaufbereitschaft zu stärken.
  • Marketing-Automatisierung: Dieser Prozess umfasst das Erstellen von E-Mail-Marketing und die speziell auf die Lifecycle-Phase des jeweiligen Leads abgestimmte Bedürfnisbefriedigung. Hat also ein Besucher bereits ein Whitepaper zu einem bestimmten Thema heruntergeladen, möchten Sie diesem Lead vielleicht eine Reihe artverwandter E-Mails schicken. Folgt Ihnen der Lead aber auf Twitter und hat bestimmte Seiten auf Ihrer Website besucht, möchten Sie die Mitteilungen, die Sie ihm schicken, eventuell diesen verschiedenen Interessen anpassen.
  • Internes Berichtswesen: Wie finden Sie heraus, welche Art von Marketing Ihnen die besten Leads einbringt? Wandelt Ihr Verkaufsteam diese besten Leads effektiv in Neukunden um? Dank der Integration mit Ihrem System für das Customer Relationship Management (CRM) können Sie analysieren, wie gut Marketing und Vertrieb zusammenarbeiten.

BINDUNG / UPSELLING

Das A und O des Inbound-Marketings besteht darin, Besuchern, Leads oder bestehenden Kunden gleichermaßen ansprechenden Content zur Verfügung zu stellen. Denn nur, weil jemand Ihnen schon einmal etwas abgekauft hat, sollten Sie nicht aufhören, sich um diesen Kunden zu bemühen. Inbound-Marketer stärken die Kundenbindung, erfreuen den Kunden und sorgen dafür, dass ihre Kunden dank Upselling gerne und bereitwillig ihre Lieblingsfirmen und -produkte empfehlen.

Die Kunden begeistert man unter anderem mit folgenden Tools:

  • Kluge Calls-to-Action: Sie bringen die verschiedenen Benutzer mit Angeboten in Berührung, die auf Ihre Zielpersonen und deren Lifecycle-Phase zugeschnitten sind.
  • Social Media: Die Nutzung mehrerer sozialer Plattformen ermöglicht Ihnen, Kundendienst in Echtzeit zu bieten.
  • E-Mail- und Marketing-Automatisierung: Stellen Sie Ihren bestehenden Kunden außergewöhnlichen Content zur Verfügung, können Sie sie dabei unterstützen, ihre eigenen Ziele zu erreichen und ihnen dabei direkt neue Produkte und Funktionen vorstellen, die für sie von Interesse sein könnten.

Die 6 größten Fehler beim Link Building – und wie Sie diese vermeiden

Obwohl Google immer besser versteht, was Inhalte einer Webseite wirklich sind, spielen Links weiterhin eine zentrale Rolle für das Ranking.

5.2.2015
Andreas Graap

Google wertet Links und deren Ankertexte weiterhin als Faktoren in der Berechnung seiner Ergebnisseiten mit ein. Google verfolgt dabei folgende Grundsätze, zum Schutz seines Link-Ökosystems:Die 6 größten Fehler beim Link Building -1

  1. Links sollen das Netz verbessern, anstatt Nutzer irrezuführen
  2. Links muss man sich als Webmaster verdienen
  3. Manipulation ist verboten und wird mit Benachteiligung im Ranking geahndet

Das erwartet Sie in diesem Artikel: 

  • Handfeste Regeln, um Fehler im Linkbuilding zu vermeiden
  • Nützliche Hintergrund-Informationen über die Link-Politik der Suchmaschine
  • Negativ-Beispiele und häufige Taktiken, die Linkbuilding zum Risiko machen

Es gibt keine schlechten Links, nur falsche Strategien 

Zunächst ist ein Link einfach nur das: Ein Stück HTML-Code mit seiner sehr beschränkten Aussagekraft. Ob Google einen Link nun als vertrauenswürdig zählt, hängt vor allem von der Summe dieser Verweise im Netz ab – reine Statistik. Kein Wunder, dass sogenannte SEO-Experten früher darauf geschworen haben, beim Linkbuilding müsse vor allem das “Linkprofil” stimmen. Sie meinten damit eine ausgewogene Zahl an Links von Seiten verschiedener Kategorien – etwa aus Kategorie A (nennen wir sie Bookmark-Verzeichnisse), aus Kategorie B (Blogs, Links aus dem Content) und aus Kategorie C (nennen wir sie Artikelverzeichnisse). Schon immer haben SEO-Beauftragte versucht, das Ergebnis zu manipulieren, das erfolgreiche Seiten von den weniger erfolgreichen trennt. Diese Denkweise muss heute über Bord werfen, wer beim Linkbuilding keine riskanten Fehler machen möchte.

Ja, wir können Einfluss auf die wertvollen Verweise nehmen, aber halten uns an die Spielregeln. Das bedeutet vor allem, gutes Marketing zu machen. Es gibt hunderte von Linkbuilding-Strategien, und es sind sicher viele gute dabei. Sie müssen aber nicht alle diese Strategien kennen. Es reicht, die erfolgsweisenden Spielregeln für das Marketing mit Links zu kennen, um mit einer eigenen Strategie im Ranking zu punkten.

Beherzigen Sie diese Regeln:

  • Vorsicht bei Links, die Sie unmittelbar kontrollieren
  • Nehmen Sie Abstand von skalierbaren Linkbuilding-Taktiken
  • Hüten Sie sich vor automatisierten Links
  • Bemühen Sie sich nicht um die Manipulation von Ankertexten
  • Setzen Sie nicht auf Footer-Links und andere schwache Verweise
  • Behandeln Sie Site Wide-Links mit Vorsicht

Vorsicht bei Links, die Sie unmittelbar kontrollieren

Links, auf die Sie als Webmaster unmittelbar Einfluss haben, können für Googles Algorithmus potentiell eine Gefahr darstellen. Es ist aber zum Beispiel kein Problem, von Ihrem Blog auf ein anderes Ihrer Projekte zu verweisen, wenn Sie folgende Tipps beherzigen: 

  • Wenn Sie von einer eigenen Webseite zu einer anderen eigenen Seite verweisen, versuchen Sie bitte nicht, mit Linktexten zu manipulieren. Verlinken Sie so, wie Sie auch auf eine fremde Seite verweisen würden.
  • Verlinken Sie auch nur dann, wenn der Verweis für den Nutzer weiterführende Informationen oder verwandte Inhalte bietet.
  • Ihre Links werden dann zur Gefahr für die Integrität Ihrer Rankings, wenn Sie heimlich auf eine andere Ihrer Webseiten verweisen, zum Beispiel mit exakten Keyword-Ankertexten und an Stellen, an denen der User keine Links erwarten würde. Entscheiden Sie sich im Zweifel für einen Link auf eine andere Seite, die mehr Informationen bietet oder erweitern Sie Ihre Inhalte, um vor Google und Nutzern einen Link zu rechtfertigen.

Wir erinnern uns: Google wertet Links als Empfehlung. Wenn Sie simulieren, dass Webseite A einen Inhalt von Webseite B empfiehlt, obwohl es keinen wirklichen Zusammenhang und Mehrwert bietet dann ist das keine echte Empfehlung. In Summe sind solche Verlinkungen ein riskantes Spiel mit echten Chancen auf Abstrafungen durch die Suchmaschine.

Wer es drauf ankommen lassen möchte, sollte zumindest diese Regeln befolgen: 

  • Verlinken Sie niemals nur mit harten Ankertexten
  • Mischen Sie die Linktexte an verschiedenen Stellen so, als würden Sie die Seite eines Fremden verlinken.
  • Achten Sie darauf, dass der verlinkte Inhalt Ihrer Seite einen echten Mehrwert für Nutzer bietet. Optimieren Sie Ihren Content so, dass er auch organischen Traffic erhält, ohne zusätzliche Links. Hintergrund: Google erkennt immer besser die tatsächliche Qualität von Inhalten und deren Mehrwerte für Nutzer. Miserable Inhalte werden prinzipiell nicht verlinkt; außer, jemand hilft nach. Und dieses Bild wollen Sie ja gerade nicht abgeben.

Nehmen Sie Abstand von skalierbaren Linkbuilding-Taktiken

Strategien zum Linkaufbau, die mit wenig Aufwand und durch Wiederholung immer wieder durchgeführt werden können, tragen das Risiko in sich, von Google als Spam erkannt zu werden. Im besten Fall wirken die einseitigen Aktionen (zum Beispiel der früher beliebte Pingback-Spam) nach kurzer Zeit nicht mehr. Im schlimmsten Fall verhängt Google eine algorithmische oder manuelle Abstrafung Ihrer Seite. Die fällt dann zu den kritischen Begriffen auf Ergebnisseite 10 oder noch weiter zurück.

Auch aufwendigere Taktiken, wie zum Beispiel das exzessive Setzen von Links in Diskussionsforen, kann schnell zum Ranking-Crash und zu faktischer Geldverbrennung führen. Wenn Sie zum Beispiel mit Linkaufbau die Webseite einer Arztpraxis optimieren, kann die Vorgehensweise nicht dieselbe sein wie die beim SEO eines Software-Portals.

In der jüngsten Vergangenheit hat sich Google zum Beispiel kritisch zum Linkaufbau mit Gastbeiträgen geäußert. Viele SEO-Agenturen waren – getrieben von immer weniger Spielraum im Google-Code – dazu übergegangen, im Namen ihrer Kunden massenhaft Gastbeiträge an Blogs und andere redaktionelle Angebote zu senden. Schnell wird durch solche einseitigen Taktiken klar, dass es hier nur um die Manipulation der Suchmaschine mittels Links gehen kann. Googles Warnung, Gastbeiträge nicht für das Linkbuilding zu verwenden, sollte man aber nicht zum Anlass nehmen, in ein anderes Extrem zu verfallen. Gastbeiträge oder Beiträge in Diskussionsforen sind erstklassige Möglichkeiten, Nutzern Mehrwert zu bieten und damit auch Werbung für die eigene Sache zu machen. Auch mit Links! Aber als skalierbare Taktik taugen solche Maßnahmen gar nichts, und Werbetreibende stehen damit schnell im Verdacht, den Algorithmus manipulieren zu wollen. 

Die 6 größten Fehler beim Link Building -2
Hüten Sie sich vor automatisierten Links

Was für skalierbare Linkaufbau-Taktiken gilt, zählt natürlich auch für Automatisierung. Jede Taktik zum automatisierten Aufbau von Links wird Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit in kurzer Zeit zum Verhängnis. Im besten Fall sind automatisierte Aktionen zum Aufbau von Links nur unwirksam und werden von Google ignoriert. Im schlimmsten Fall gilt auch hier: Abstrafung und Ranking-Verlust für den, der Links nur für den Google-Bot erzeugt, nicht für die Nutzer.

Bemühen Sie sich nicht um die Manipulation von Linktexten 

Gutes Marketing führt ausnahmslos auch dazu, dass andere Seiten Sie verlinken. Manche Stimmen erklären das Ergebnis so einer nachhaltigen Strategie wieder mit dem Modell des natürlichen Linkprofils. Und so weit weg sind sie damit von der Wahrheit nicht. Denn die Suchmaschine kennt sehr wohl die Statistik von Seiten, die massenweise natürliche Links erhalten, eben als Empfehlung des verlinkten Inhalts. Wenn Sie in Ihrer Kampagne aber versuchen, Einfluss auf die Ankertexte zu nehmen, mit denen andere Seiten auf Sie verlinken, brechen Sie unter Umständen aus diesen statistischen Erfahrungswerten der Suchmaschine aus.

Wie unterscheiden sich Linktexte überhaupt?

Ein Ankertext kann exakt mit einem Suchbegriff übereinstimmen. Zum Beispiel kann der Linktext aus dem Keyword “Kredit-Vergleich” bestehen. Das ist jedoch mittlerweile sehr riskant und sollte nur in ganz geringem Maße von externen Seiten eingesetzt werden. Dagegen stellt ein interner Link mit solch einem “harten” Ankertext kein Problem dar und ist sogar zu empfehlen. Dann gibt es noch die teilweisen Übereinstimmungen in Ankertexten, wie etwa “Vergleich von Krediten”. Und natürlich die Ankertexte, die einen Markennamen enthalten oder einen ganz anderen Begriff, der dem Nutzer zeigen soll, worum es sich bei diesem Link handelt (sofern das für den Nutzer im Kontext des Absatzes nicht ohnehin klar ist). Die Seite andreasgraap.de wurde zum Beispiel mit den folgenden Ankertexten verlinkt:

Die 6 größten Fehler beim Link Building -3
Wer eine nachhaltige Kampagne zum Linkaufbau durchführt, verdient mit seiner Seite natürliche Links, die von Google auch als solche erkannt werden. Das Link-Profil der Seite zeichnet sich dann durch verschiedene Ankertexte aus, mal mit Name der Seite oder Marke, mal ohne. Deshalb sei an dieser Stelle nochmals erwähnt, wie wichtig es ist, auf den Ankertext externer Links nicht direkt Einfluss zu nehmen. Zum Beispiel bei der Ansprache von Journalisten, Bloggern und Webmastern auf keinen Fall bitten, doch einfach mit dem Suchbegriff “Kredit-Vergleich” auf die eigene Seite zu verweisen. Google kann solche Tendenzen negativ werten.

Die 6 größten Fehler beim Link Building -4

Wer ohne Risiko Einfluss auf die Ankertexte seiner Backlinks nehmen möchte, kann das generell mit seinen Inhalten steuern. Auch der Name einer Webseite oder eines Unternehmens kann andere dazu einladen, bestimmte Suchbegriffe beim Verlinken zu verwenden.

  • Zum Beispiel könnte ein Finanzportal den Beratungsservice “Kredit-Kompass” ins Leben rufen, hinter dem ein besonders komfortables Beratungsangebot oder eine praktische Info-App steht. Verlinkende Seiten werden – sofern Sie Ihr Angebot erfolgreich vermarkten – sehr häufig mit diesem Begriff auf Ihre Zielseite verweisen, der das wertvolle Keyword “Kredit” enthält.
  • Manche Stimmen raten sogar dazu, den Unternehmensnamen mit einem entsprechenden Suchbegriff zu wählen. Wer so weit geht, ordnet dem SEO aber ganz schön viel unter. Reine SEO-Erwägungen sollten niemals zulasten der Marken-Identität oder Wahrnehmung der Zielgruppe gehen.
  • Verlinken Sie intern, also innerhalb Ihrer Dokumente und Seitenbereiche mit entsprechenden Suchbegriffen, um andere Webmaster beim Referenzieren zu ähnlichen Linktexten zu verleiten.
  • Verbessern Sie bei Besuchern Ihrer Webseite, bei Gesprächspartnern und bei Kunden sowie Geschäftspartnern die Wahrnehmung für Suchbegriffe, die besonders wichtig für Sie sind. Verwenden Sie diese Begriffe bewusst in E-Mails, in Telefonaten, auf Vorträgen oder Webinaren. Sie erhöhen damit allgemein die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Unternehmen in Kombination mit diesen Begriffen genannt wird – auch im Internet.

Setzen Sie nicht auf Footer-Links 

Links aus dem Fußbereich einer Webseite werden seltener geklickt und vom Nutzer kaum wahrgenommen. Warum also sollten diese Links bei Google hoch im Kurs stehen? In der Erfahrung eines Nutzers spielt vor allem der inhaltliche Bereich einer Webseite eine Rolle. Weder Footer-Links anderer Seiten noch interne Links Ihrer eigenen Seite sollten der Rede Wert sein. Footer-Links schaden nicht, wenn sie nicht offensichtlich zur Manipulation erstellt wurden – zum Beispiel, indem sie mit exakten Keywords als Linktexte auf eine Seite zielen. Wenn Sie in tiefere Bereiche Ihrer Webseite verlinken wollen, nutzen Sie dafür die Navigation oder den redaktionellen Bereich. Wenn andere Seitenbetreiber einen Link auf Ihre Seite setzen, ist es erstrebenswert, diesen Link aus einem Bereich der Seite zu erhalten, der auch von Nutzern geklickt wird. Links, die Traffic auf Ihre Seite bringen, stehen unter dem positiven Verdacht, besonders stark in der Berechnung der Suchmaschine zu wirken

Die 6 größten Fehler beim Link Building -5.

Vermeiden Sie Site Wide-Links

Die Web Spam-Filter von Google sind besonders anfällig für seitenweite Links auf Ihre Webseite. Erstrebenswert ist es also nicht, zum Beispiel einen Link aus dem Footer (wie eben beschrieben) oder der Blogroll einer anderen Seite auf Ihr Angebot zu gewinnen. Eher stehen solche Links unter besonders strenger Beobachtung der kritischen Google-Algorithmen. Wenn Sie einen Blog haben und sich mit anderen Betreibern über die Blogroll vernetzen, ist das ganz natürlich und völlig ok. Aber als Betreiber eines Online-Shops oder einer Corporate Website sollten Sie sich auf den Gewinn von Links konzentrieren, die Ihre Seite als Empfehlung für ein bestimmtes Thema deklarieren – etwa im redaktionellen Teil einer Seite, auf der Ihre Zielgruppe häufig unterwegs ist.

Zusammengefasst: So vermeiden Sie Fehltritte im Linkbuilding

Google legt Ihnen im SEO und Online-Marketing keine Steine in den Weg, wenn Sie nicht manipulieren und Nutzer sowie die Google-Bots in die Irre führen. Nicht zurecht fürchten sich Webmaster zum Beispiel, wenn sie zwischen mehreren eigenen Projekten verlinken – solange die Links Sinn machen und dem Nutzer eine Empfehlung für weiterführende Inhalte geben, sind Links eine Bereicherung sowohl für die gebende als auch die empfangende Seite. Die meisten Fehltritte im Linkbuilding und daraus resultierende Abstrafungen passieren, wenn Marketeers tricksen wollen. Um im Einzelfall sicherzugehen, nicht unter Verdacht von Manipulation zu geraten, reicht oft diese Frage an sich selbst: “Würde ich diesen Link auch wollen, wenn es die Suchmaschinen nicht gäbe?” Skalierbare Taktiken oder gar Automatismen zum Generieren von Links können nur scheitern. Denn sie stellen das Prinzip des Links als Empfehlung infrage und werden von Google immer besser erkannt und gezielt unschädlich gemacht. Das kann im Extremfall die Existenz eines Unternehmens gefährden, das auf Traffic von Suchmaschinen angewiesen ist.

 

Das Ranking-Geheimnis

Was erfolgreiche Webseiten anders machen

Februar 2015
Andreas Graap

Das Ranking-GeheimnisIm September 2014 sprach Justizminister Heiko Maas in einem Interview eine Forderung aus, die das Internet stark verändert hätte: Google solle seinen Suchalgorithmus offenlegen, zwar nicht der gesamten Welt, aber mindestens deutschen Aufsichtsbehörden. Verlangt hatten dies einige Wirtschaftsverbände, die der Ansicht waren, dass Google eigene Angebote bevorzuge und sie selber beim Algorithmus keine Chance haben. Diese Episode zeigt sehr gut, welches Mysterium der Algorithmus weiterhin darstellt.

Der einzige Punkt, wo sich alle Webmaster und SEOs einig sind, ist die Bedeutung von Backlinks, die weiterhin einen der wichtigsten Rankingfaktoren darstellen. Doch anhand der Maßnahmen anderer Webseiten möchte ich einige Ranking-Geheimnisse lüften und aufzeigen, welche sieben Rankingfaktoren für erfolgreiche Platzierungen notwendig sind.

  1. Branding

Der erste Rankingfaktor ist der am langwierigsten zu erreichende, zahlt sich aber für die Zukunft stark aus. Jahrelang wurde das Branding von wenigen Webmastern beachtet, stattdessen wurden Keyword Domains aufgebaut. Damit lässt sich allerdings oft nur für kurze Zeit ein positiver Effekt generieren. Langfristig muss Ihre Seite zur Marke werden. Für KFZ Versicherungsvergleiche ranken mit Verivox und Check24 zwei Marken auf den ersten beiden Positionen.

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Diese Sphären an Bekanntheit sind natürlich nicht für jede Seite zu erreichen, aber mit Content Marketing in Ihrer Nische können Sie Ihren Markennamen ebenfalls in die Welt hinaustragen. Und wenn Google diesen Namen weit im Netz verbreitet liest, wird Ihrer Seite mehr Trust zuteil und im Laufe der Zeit durch diesen Trust bessere Rankings.

  1. Umfassender Content

„Es ist egal, wie lang Ihr Content ist, so lange er gut ist.“ Diese unspezifische und oft gehörte Aussage ist auf den ersten Blick zutreffend, aber hilft einem bei guten Rankings nicht zwangsläufig weiter. Google muss diesen Content erst einmal finden. Umfassender Content hilft dabei, da er der semantischen Suche entgegen kommt. Mit dem Kolibri Update aus 2013 will Google noch besser verstehen, was die Nutzer suchen und was auf einer Seite an Content zu finden ist. Wer einen umfassenden Text verfasst, wird zwangsläufig nicht nur das Hauptkeyword, sondern viele verwandte Begriffe nutzen, die Google helfen, den Content in Kontext zu setzen. Auf diese Weise sind nicht nur Rankings für das Haupt- sondern auch die relevanten Nebenkeywords (also semantisch passende Keywords) möglich, wie bei meinem Artikel zur Evolution der Bildersuche.

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Bild 1: Rankings für meinen Evolution der Bildersuche Artikel

Übrigens funktionieren umfassende Artikel noch besser, wenn das Branding erst richtig angelaufen ist. Schließlich ist es kein Zufall, dass zu fast jedem Suchbegriff Wikipedia auf den vorderen Plätzen zu finden ist.

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  1. Interne Verlinkung

Externe Backlinks bleiben wie erwähnt weiter wichtig, aber ebenfalls interessant ist es, den Blick auf die interne Verlinkung zu richten. Das hat zwei große Vorteile. Der erste liegt auf Nutzerseite, denn durch relevante Verlinkung auf verwandte Artikel halten Sie den Nutzer länger auf Ihrer Seite und geben so gute Nutzersignale an Google weiter. Und Google freut sich selber über eine gute interne Verlinkung, weil Sie so signalisieren können, was die wichtigsten Unterseiten auf Ihrer Domain sind. Zumal Sie einen echten Vorteil bei interner Verlinkung haben: Sie dürfen mit einem harten Anchor Text verlinken.

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Bild 2: Als externer Link würde dies direkt zur Abstrafung führen

So können Sie wie in dem gezeigten Beispiel aus dem informationsorientierten Content-Bereich zu einer transaktionsorientierten Unterseite verlinken und mit dem Anchor glasklar Google und dem Nutzer sagen, was ihn dort erwartet.

Zudem können Sie interne Verlinkung auch in Zusammenhang mit semantischer Suche nutzen. Schreiben Sie umfassenden Content, können Sie diese Unterseite zu einem Hub aufbauen und die angesprochenen Themen auf weiteren Unterseiten als Satelliten ebenfalls detailliert besprechen. So entwickeln Sie eine interne Verlinkung, die einen Themenbereich umfassend vernetzt und für bessere Rankings der wichtigen Haupt- und Nebenkeywords sowie zusätzlich Longtail Keywords.

Übrigens: Auch bei interner Verlinkung ist Wikipedia wieder ein super Beispiel, wie sich die Rankings steigern lassen, da es praktisch keinen Artikel gibt, der nicht mehrere interne Links auf verwandte Themen setzt.

  1. Page Speed

Seit 2010 ist die Ladegeschwindigkeit einer Webseite für Google ein Rankingfaktor. Damals waren erst 1% aller Suchanfragen rankingtechnisch betroffen, aber der Rankingfaktor ist in den letzten Jahren wichtiger geworden. Eine langsam ladende Seite ist auch für den Nutzer ein Graus und kann ein Grund sein, diese nicht mehr anzusteuern. Dabei ist es keine große Herausforderung, seine Seite schneller zu machen. Wer einen Indikator und direkte Handlungsaufforderungen haben möchte, wird bei diesen drei Tools fündig:

Die Tools geben teilweise Empfehlungen aus, wo an der Speed-Schraube noch gedreht werden kann. In den meisten Fällen sind es zu große Bilder und zu viele ausgeführte Skripte, die den Page Speed kaputt machen. Wer sich einen schnellen Überblick verschaffen möchte, sollte sich dieses Video von Torben Leuschner anschauen. Nach Umsetzung dieser Tipps sollte Ihre Webseite schon viel schneller laden:

  1. Absprungrate

Der Rankingfaktor Absprungrate geht teilweise Hand in Hand mit dem PageSpeed. Wenn die eigen Seite zu langsam lädt, springen die Nutzer wieder zu den Suchergebnissen zurück und geben so ein schlechtes Nutzersignal an Google weiter. Eine hohe Absprungrate ist generell ein Indikator dafür, dass Ihre Seite nicht die Erwartungen der Nutzer erfüllt. Google kann dies innerhalb der Google Suche verfolgen und wertet natürlich Seiten ab, die anscheinend nicht relevant für das Keyword sind. Daher sollten Sie beispielsweise in Google Analytics schauen, wie die Absprungraten für einzelne Seiten aussehen. Nur so können Sie contentseitig gegensteuern, damit die Webseite ein gutes Ranking behält.

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Bild 3: DIe Absprungrate ist sehr hoch, aber auch die Besuchszeit; der Besucher zeigt also Interesse, geht aber wieder, da er keine weiterführenden Informationen angeboten bekommt.

Damit Sie die Absprungrate minimieren, empfiehlt es sich alle wichtigen Informationen direkt in den sichtbaren Bereich zu packen. Überprüfen Sie in Google Analytics auch, mit welchen Geräten Ihre Webseite angesteuert wird. Vielleicht kommen viele per Smartphone, aber Ihre Seite ist dafür nicht optimiert, so dass direkt der Absprung erfolgt.

  1. Klickrate

Ein weiterer oft unterschätzter Faktor ist die Klickrate. Wenn dank umfassendem Content die eigene Seite nun auf den vorderen Plätzen bei Google rankt, ist dies noch nicht das Ende. Nun muss sich zeigen, ob Google den Content zurecht dort oben platziert hat. Ein Faktor ist dabei die Klickrate. Wenn wenige Nutzer den Klick auf den Content durchführen, sondern nur die umliegenden Ergebnisse wahrnehmen, wird das Ranking wieder abgewertet. Eine hilfreiche Methode, um die Klickrate zu fördern, sind ein guter Title, eine klare Meta Description und im Idealfall Rich Snippets

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Mittels dieser können Sie Bewertungen für eine Webseite oder Rezeptzutaten und weiteres anzeigen lassen. Auf diese Weise geben Sie dem Nutzer ein klares Signal, was ihn auf Ihrer Seite erwartet. Und das ist wiederum ein entscheidender Faktor, um die Absprungrate zu senken. Denn wer bei den Snippets falsche Erwartungen weckt, steigert vielleicht seine Klickrate, aber beschädigt so den weiteren Rankingfaktor.

  1. Social Signals

Zumindest laut Aussage von Google sind Social Signals kein Rankingfaktor. Trotzdem sind sie unglaublich wichtig als indirekter Rankingfaktor. Wenn Ihr Content einen Like oder Share erhält, spricht das für seine Qualität und er verbreitet sich schneller. Diese Nutzersignale führen dann einfach gesagt dazu, dass Google Ihren Content höher rankt, da er sich großer Beliebtheit erfreut und viele Klicks erzeugt.

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Bild 4: Die Facebook-Likes werden neue Besucher dieser Seite generieren und so das Ranking steigern

Fazit

Sie sehen, dass die Geheimnisse für gute Rankings eigentlich für jeden leicht einsehbar sind, wenn man weiß, wo sie zu finden sind. Das schöne an den Geheimnissen liegt darin, dass sie absolut zukunftssicher sind und nicht versuchen den Google-Algorithmus auszutricksen. Stattdessen sorgen alle Maßnahmen dafür, dass sowohl der Google-Bot als auch die Nutzer der Seite von ihnen profitieren.

 

Storytelling und Social Media

Storytelling und Social Media

19.01.2015
Anne Heinzgen

 

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Was bedeutet Storytelling?

Storytelling bedeutet nichts anderes als Geschichten des Lebens so zu erzählen, dass sie von möglichst vielen Menschen verstanden werden.

Ein derzeit sehr beliebtes und leider absolut Zeitloses Thema ist „Gewalt gegen Frauen“.

Es gibt Studien der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA), die belegen, dass 62 Millionen Frauen in ganz Europa davon jedes Jahr betroffen sind. Die Dunkelziffern dürften hier jedoch deutlich höher liegen.

Die Frage die ich mir Stelle, dürfte für viele keine Unbekannte sein. Wo genau fängt Gewaltbereitschaft eigentlich an?

Im Internet gibt es zahlreiche Gewaltvideos zu finden. Alle haben eins gemeinsam…. Sie sind grausam!

Doch wie rüttelt man Menschen durch solche Videos genau auf?

Ein ganz besonders gelungenes Video (von fanpage.it) dazu findet man auf Youtube.
Mittlerweile hat es über 22 Millionen „Likes“ erhalten, was eine wie ich finde sehr eindrucksvolle Zahl ist.

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Was genau erzählt uns dieses Video?

Es zeigt uns erstaunliche Reaktionen dreier Jungs. Nachdem ein Mädchen zu der kleinen Runde gestoßen ist und Sie über die Wirkung des Mädchens auf sie befragt wurden, wurden die Jungs aufgefordert sie zu Ohrfeigen…..

Die Reaktionen der Jungs sind sehr erstaunlich, und wenn man sich die Zahlen der Studie ins Gedächtnis ruft, anscheinend eine Seltenheit bei den Erwachsenen geworden.

Dieses Video ist ein hervorragendes Beispiel und zeigt sehr beeindruckend die Wirkung einer gut erzählten Story. Hier greift das Social Media durch die Nutzung von Medienkanälen und wird auf diversen Plattformen sehr rege genutzt um es weiter zu verbreiten. Gleichzeitig wird eine Story erzählt, die die Menschen wachrüttelt. Denn es gibt Themen, die nie unbesprochen bleiben dürfen.

 

Content Marketing: Sechs Tipps, die Ihnen helfen erfolgreich zu sein.

Content Marketing:
Sechs Tipps, die Ihnen helfen erfolgreich zu sein.

14.01.2015
Martina Schindler, Content-Marketing.com

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Bild: Hubspot.com

Bei Ihrem digitalen Auftritt kommt es heutzutage auf die Inhalte an. Ihr Content bringt Ihren Webauftritt voran und ist mitverantwortlich für den Erfolg Ihres Unternehmens. Auf diese sechs Aspekte sollten Sie achten, wenn Sie Ihre Inhalte erstellen.

  1. Der Kunde ist König

Dieser Slogan mag etwas abgedroschen klingen, ist aber im Content Marketing wesentlich. Wenn Sie nicht Ihre Zielperson im Auge behalten, erstellen Sie möglicherweise Inhalte, die Ihre Kunden gar nicht beschäftigen. Bedenken Sie: Ihr Kunde interessiert sich in erster Linie für seine eigenen Belange und nicht dafür, was Sie als Unternehmen denken. Das führt uns unmittelbar zu Punkt 2.

  1. Lösen Sie seine Probleme

Egal, ob Sie Gartenartikel, Möbel oder Mode verkaufen, Ihre Zielperson wird wahrscheinlich auf Ihre Webseite gelangen, weil sie ein bestimmtes Problem umtreibt. Ihre Inhalte können mehr Kunden auf Ihre Webseite führen, wenn Sie Lösungen für typische Fragestellungen Ihrer Zielperon bieten. Eine gründliche Recherche zu den Alltagssorgen Ihrer Zielgruppe zahlt sich aus.

  1. Kommunizieren Sie klar

Wenn Sie die Probleme Ihrer Zielperson kennen, dann sind Sie schon auf dem richtigen Weg den passenden Content zu kreieren. Allein die Themenfindung reicht jedoch nicht aus. Bieten Sie Ihre Lösungen klar formuliert, übersichtlich und nachvollziehbar. Fokussieren Sie sich dabei auf den Nutzen Ihrer Produkte.

  1. Generieren Sie Leads

Es wäre zu schön, wenn nützliche Inhalte Ihre Besucher automatisch zu treuen Kunden machen würden. Aber nicht jeder Klick auf Ihrer Webseite führt zum Kaufabschluss. Stecken Sie deshalb Ressourcen in die Leadgenerierung und sorgen Sie dafür, dass Ihre Besucher wiederkommen. Newsletter-Anmeldungen oder Angebote, die Ihre Kunden herunterladen, sind hier gute Beispiele.

  1. Seien Sie nützlich und unique – auch für Suchmaschinen

In der organischen Suche ganz oben zu erscheinen, ist seit den letzten Änderungen der Googlealgorithmen schwierig. Umso mehr sollten Sie sich auf Inhalte konzentrieren, die Ihrer Zielperson etwas nutzen und aus der Masse der Inhalte im Netz herausstechen. Vermeiden Sie duplizierte Inhalte und unseriösen Linkaufbau. Es spricht jedoch nichts dagegen, den Content hinsichtlich wichtiger Keywords zu optimieren.

  1. Achten Sie auf Ihre Erscheinung

Genauso wenig wie Sie in Jeans und Turnschuhen zu einem Vorstellungsgespräch erscheinen, genauso dürfen Sie beim Design nicht daneben greifen. Präsentieren Sie Ihre Inhalte ansprechend. Dies beinhaltet Basics wie gute Lesbarkeit, ansprechende Bilder und saubere Anordnung. Aber auch Farben, grafische Elemente und Download-Formulare müssen stimmen.

Wenn Sie diese sechs Tipps umsetzen, werden Sie mit Ihren Inhalten optimal bei Ihrer Zielperson ankommen.

 

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Wer Nutzen und Mehrwert bietet, punktet bei seinen Kunden

 

Wer Nutzen und Mehrwert bietet, punktet bei seinen Kunden

17.12.2014 
Autor: Martina Schindler

Eine Studie des Beratungsunternehmens Prophet zeigt, dass Firmen gut beraten sind ihren Kunden gegenüber authentisch zu sein und den Nutzen sowie den Mehrwert ihres Produktes hervorzuheben. Vor allem junge Menschen legen Wert darauf, wie hochwertig ein Produkt oder eine Dienstleistung ist im Sinne von Nachhaltigkeit und Qualität. Dabei informieren sich die so genannten Millennials vor allem online. Eine große Rolle Wer Nutzern 1spielen Bewertungen anderer User. Der Preis ist auch in wirtschaftlich angespannten Lagen eher zweitrangig, wenn zum Beispiel das Unternehmen ein gutes Image und gute Produkt-Bewertungen hat, ein professionelles Kauferlebnis bietet und sich umweltbewusst und gesellschaftlich fair verhält.

Für Unternehmen ist es dehalb wichtig mit wertvollen Inhalten zu punkten, die ihre  Kunden umfassend informieren und als gleichwertige Partner behandeln. Es ist besser die Vor- und Nachteile eines Produktes klar und ehrlich zu definieren als einfach nur anzupreisen.

Die Studie “Konsum in Zeiten der wirtschaftlichen Krise“ befragte 1000 Bundesbürger in Deutschland, USA und UK im Alter zwischen 18 und 34 Jahren.

Hier geht es zur Studie: Konsum in Zeiten der wirtschaftlichen Krise

Marketing hilf! Von Werbung, Menschen und den Dingen dazwischen.

Am Anfang war das Wort, dann kamen die Medien.

30.10.2014   
O. Marquardt

Werbung ist jetzt überall. Sie umlagert uns. Sie nervt. Das ist das Problem. Warum mir gute Werbung fehlt und viele Markenstrategien keine sind.

Der Mensch steht bereits lange im Mittelpunkt der Werbung. Schon bei den Ägyptern war die Gunst des Käufers vom guten Ruf des Verkäufers und der mündlichen Weitergabe seiner guten Leistungen abhängig. Am Anfang war also das Wort. Erst später kamen die medialen Kanäle dazu. Zuerst waren es Bücher und Schriftstücke. In den letzten Jahrhunderten folgten Plakate, Zeitungen und reihenweise Schriftzüge an den Häusern, später dann sogar reichweitenstarke Medien, die Werbebotschaften in fast jedes Haus trugen. Vom Siegeszug des Radios, vollen Kinos und romantischer Leuchtreklame, über die Hochzeit des Fernsehens, bis zum absoluten Zenit: Weltweite Echtzeitkommunikation. Möglich aus jedem Winkel der Welt, zu jedem Zeitpunkt. Begeben wir uns in die spannende große Welt der Werbung.

War Werbung nicht Handwerk?

War Werbung ursprünglich reine Mundpropaganda, hat sich aus der gezielten Weitergabe von werbischen Inhalten ein systematischer Wirtschaftszweig entwickelt. Inzwischen ist Werbung ein sehr diffiziles, psychologisches Handwerk, das viel Verständnis der zwischenmenschlichen Kommunikation als Solche voraussetzt. Wissen und Empathie sind also Wirkungsvorraussetzung. Die große Herausforderung der Werbung war schon immer der Mensch und seine Eigenschaften. “Kenne Deine Zielgruppe wie Dich selbst” war schon immer der Leitsatz für Wirkung in der Werbung. Inzwischen reicht das aber nicht mehr.

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Bild: Marquardt & Compaigne

Die totale emotionale, mediale und materielle Übersättigung.

Grundsätzlich sollte man bei der Werbung von heute beachten, dass es keine Werbung mehr sein darf. Wir haben in Deutschland nicht nur über 20 Millionen Rentner, die mit den vielen verschiedenen, grellen Botschaften nichts anfangen können. Wir sind längst ein Volk total übersättigter Individuen, die wir in unserer modernen Kommunikationswelt psychologisch täglich an unsere Grenzen gebracht werden. Ob alt oder jung. Kommunikation ist schnell, sie ist überall, sie ist rücksichtslos. Aber nicht nur das. Sie ist für viele unverzichtbar geworden. Wer kennt nicht (noch) den Moment, wo man vor dem Schlafen zögert und sein Handy lieber anlässt. Man könnte nicht erreichbar sein und etwas verpassen. Und auch ohne Handy erreichen uns still und heimlich Emails oder Posts im Socialweb, die früher oder später gelesen werden wollen. Dazu buhlen hunderte von Fernseh- und Radiosendern um unsere Aufmerksamkeit. Und überall wo Kommunikation ist, ist heute auch Werbung. Das führt zu teilweise irrsinnigen Entwicklungen.

…!?

Da alle um Aufmerksamkeit schreien, gilt oft die Devise: Wer mir heute nicht zuhört, wird mir morgen zuhören. Und wenn er dann immer noch nicht zuhört, dann penetriere ich ihn übermorgen nochmal. Ganz nach dem Motto: Wer nicht hören will, muss eben leiden. Anachronismus und Hilflosigkeit machen sich breit. In vielen Marketingstrategien geht es nur darum, möglichst viel Reichweite und hohe Frequenz zu erlangen. Man darf sich gar nicht vorstellen, wie viel Geld mit dieser Art von “Werbestrategie” verbrannt wird. Eigentlich darf man überhaupt nicht von Strategie sprechen, aufgrund dieser ignoranten Einfältigkeit. Oder sollte man lieber von Einfallslosigkeit sprechen? Dabei ist es doch kein Geheimnis, dass reine Penetration zu nichts anderem als Ablehnung führt. Die hätte man auch günstiger haben können.

Sympathie und Bewunderung?

Sie kennen das bestimmt. Man fragt sich immer wieder, warum nur wenige Markenführer den Mut mitbringen, mal etwas Neues auszuprobieren. Etwas, das funktioniert. Etwas mit Idee und Nachhaltigkeit. Viele Marken machen den Eindruck, es gehe für sie nur noch darum, dabei zu sein. Und am lautesten nach Aufmerksamkeit zu schreien. Jeder wähnt sich in der Hoffnung, man würde erhört…Auffallen in der schier unendlich dunklen Weite an Werbung. Auffallen tut man jedoch nicht durch eine hohe Schlagzahl, sondern durch Inhalt, Strategie und eine gekonnte Auswahl der medialen Kanäle. Gutes Handwerk eben. Natürlich braucht man auch wiederkehrende Botschaften. Das gilt auch in sozialen Netzwerken. Doch gerade hier wird man schnell ignoriert, wenn man nur simpel seine Werbung wiederholt. Werbung ist halt schon lange keine Werbung mehr, sondern Kommunikation.

Experten für Experten.

Ein anderes Problem ist die Parallelwelt von Marketing und Kunden. Man hat das Gefühl der moderne Werbesprech wirkt lieber strategisch, als strategisch zu sein. Da wird dann von Targeting, inbound- und outbound, above und below the line, Content, Social, Generation X,Y,Z und Customer Relationship Management oder Corporate Social Responsibility gesprochen. Da ist von Corporate Identity, Balanced Scorecard und Brand Management die Rede. Themen wie ein nachhaltiger Markenaufbau werden immer noch zu selten entsprechend kompatibel kommuniziert. Es kann nicht nur Experten für Experten geben. Irgendjemand muss auch den KMU erklären, wie sich weltweite Regeln der Kommunikation verändern und warum eine professionelle Unternehmenskommunikation mit gutem Marketing notwendig ist. Stattdessen hat sich das Marketing in seinem Auftreten und seiner Sprache vom Werbebedürftigen abgewandt.

  1. Die Inhalte werden zu selten an den Bedürfnissen der Verbraucher ausgerichtet
  2. Man setzt zu häufig auf Penetration und überfordert damit die Aufnahmefähigkeit der Zielgruppen
  3. Werbung nutzt zwar alle Kanäle, versteht aber nicht mehr deren Wirkungsweise, bzw. Wechselwirkung

Strategischer Markenaufbau ist kein Luxus, er ist meine Eintrittskarte in den transparenten Markt von morgen.

Wer die Ehre hat, mit einem echten Marketingprofi zu sprechen (und ich meine einen echten Profi), merkt schnell, wie sehr dieser mit seinem Berufsstand hadert. Zu hohe Etats und zu viel Macht durch mangelndes Wissen beauftragender Unternehmen haben zu merkwürdigen Entwicklungen geführt. Das Marketing lenkt häufig ohne Strategie. Als Folge davon wird viel zu oft auf Sicht agiert und mit viel Geld um sich geworfen, ohne dass immer die Legitimation oder die Notwendigkeit dafür gegeben wäre. So auch eine Studie unter Marketingverantwortlichen, dass nur 40% der Budgets als sinnvoll und zielführend angesehen würden. Das bewirkt, dass der Mittelstand entweder Geld verbrennt oder kein Geld mehr für Marketing bereitstellen will. Entgegen dem Trend zu ganzheitlicher Unternehmenskommunikation und dringend notwendiger Differenzierung im globalen Wettbewerb.

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Bild: Marquardt & Compaigne

Ich brauche das alles nicht.

Obwohl irgendwie alle merken, dass sich die Welt verändert gibt es wenig Grund zum Handeln. Marketing traut man scheinbar nicht zu, etwas Sinnvolles dazu beitragen zu können. Denn miese Erfahrungen mit “Marketingfuzzis” in Anzügen und das Image des Marketings haben der Branche einen schweren Stand gegeben. Sie wirkt ziellos und ohne Aufgabe. Doch so schön die Welt ohne Werbung sein mag, sie bleibt der Schlüssel zum Marktanteil. Gerade weil sich viele Unternehmen vor Aufträgen nicht retten können, ist eine solide und vorausschauende Markenarbeit notwendiger denn je. Der Markt ist eng. Er ist transparent. Und er ist rasant. Ihre Kunden sind längst überfordert. Nicht nur im Endkundengeschäft, sondern auch im Geschäftskundenbereich. Sinnvolle Werbung mit nachhaltigen Aspekten und bedürfnisorientierten Inhalten muss her, ansonsten wird sie noch weiter ausgegrenzt. Emotional und technisch. Was bleibt ist das, was der Nutzer sehen und hören will. Oder er geht weg.

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Bild: Marquardt & Compaigne

Die Menschen retten sich. Aber wer rettet die Werbung?

Schnelligkeit und Übersättigung sind zwei grundlegende Probleme unserer Zeit. Werbung wird sich darin verlieren. Denn es ist alles morgen. Nichts ist mehr heute. Und gestern ist längst vergessen. Aber die Werbung ist immer noch da. Stolz, geradezu heroisch schreitet sie wacker durch den harten Wind der Echtzeitkommunikation. Alleine in der Weite von Social Media und mündigen Verbrauchern. Doch der Sand nagt an ihr. Er dringt in die Räder der Mechanik. Sie verliert an Kraft. Ihre Bedeutung lässt nach. Irgendwann wird sie verblassen und ein verstaubtes Relikt aus der Antike unserer Zeit sein. Wenn sie sich nicht anpasst und zu dem zurückfindet, was sie ursprünglich einmal war. Kommunikation aus ehrlicher Überzeugung und echten Inhalten.

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